Malerei
Hemmelskamp war von Hude aus rastlos unterwegs, reiste quer durch Europa und vor allem nach und in Nord-Afrika.Diese Reisen mit ihren mannigfaltigen fremdländischen Eindrücken waren ihm stetige Inspirationsquelle für seine Malerei, in der er das Gesehene zu einer ganz eigenen Fantasiewelt verdichtete.
Seine in einer Mischtechnik aus Aquarell, Tusche, Öl, Bleistift und Pastell gestalteten Gemälde zeigen eine Bildwelt aus organischen und geometrischen Formen, die figürliche und informelle Elemente zu einer bildlichen Einheit verschmilzt. Der Hintergrund besteht oft aus opaken, fließenden Farbverläufen, die eine weiche, ätherische Atmosphäre erzeugen und im Kontrast zu den scharf konturierten Formen im Vordergrund stehen. Die Motive sind in erster Linie der Natur entnommen: Menschen, Pflanzen, Wasser, Himmelskörper und vor allem Tiere (Vögel, Fische, Schnecken oder Schlangen) betonen die Hemmelskamp wichtige gleichberechtigte Wertigkeit von Mensch, Fauna und Flora.
In seinen späteren Werken mit ihren mehr grafisch-informellen Bildinhalten weicht die bis dahin vorherrschende eher gedeckte Pastellfarbigkeit einem kräftigeren Farbspektrum.
Die Ausstellung „rastlos“ versammelt wichtige Werke aus dem Oeuvre von Peter Hemmelskamp und präsentiert den viel zu früh verstorbenen Huder Künstler erneut der Öffentlichkeit.